Projekte

Der seinerzeit einzige Freizeitpark der DDR wird aus seinem Schlaf als „lost place“ vorsichtig geweckt und auf rund 21 ha in eine außergewöhnliche Parkanlage verwandelt. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dan pearlman Erlebnisarchitektur diesen besonderen Ort im Spannungsfeld zwischen Kunst, Kultur und Natur in den nächsten Jahren entwickeln dürfen.
Der neue Wasserspielplatz mitten im Plänterwald wird zu einem »Ozeanstrudel«, der die Menschen mit Spielangeboten und Holzpodesten um ein zentrales Wasserlabyrinth treiben lässt. Ein einzigartiges Freizeitangebot für Jung und Alt entsteht.
Das ehemalige Gewerbegebiet westlich der Bahnlinie München − Ingolstadt, nahe der S-Bahn-Stationen Allach und Untermenzing gelegen, wird in ein gemischt genutztes Wohnquartier umstrukturiert.
Kaltluftkorridore und gut erreichbare, hochwertige gestaltete Grünräume tragen wesentlich zu einem angenehmen Siedlungsklima bei. Für die Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein erarbeiten wir Grundlagen, Handlungsfelder und Massnahmen für eine hitzeangepasste Siedlungsentwicklung.
Für das städtebauliche Testplanungsverfahren haben wir zusammen mit e2a Architekten Ideen und Visionen für den südlichen Stadteingang Hamburgs entwickelt. Im Zentrum steht ein über die Elbe greifender Brückenpark mit vielfältigen Verbindungen in die umliegenden Quartiere.
Der Entwurf für die Parkanlage Taubenloch in Bad Tölz sah vor, den bestehenden Park visuell zu öffnen und einen direkten Bezug zur vorbeifließenden Isar herzustellen, indem parallel zur Uferkante verlaufende Hecken und Zäune entfernt wurden. Zudem wurde die Uferböschung für Besucher zugänglich gemacht und mit Sitzmöglichkeiten in Form von Findlingen und Sitzmäuerchen ausgestattet.
Im Elinor-Ostrom-Park definieren wir mit einem lockeren Baumrahmen offene Parklichtungen, die den Blick auf die umgebenden Stadträume und die Hochbahn freigeben. Als räumliches Rückgrat und urbane Nutzungsmeile verbindet die Hochbahn die unterschiedlichen Abschnitte des Parks.
Das Planungsareal liegt zwischen dem S-Bahnhof und dem historischen Ortskern im Münchner Stadttaul Aubing. Es grenzt an Wohngebiete verschiedener Entstehungszeiten und der weiten Wiesenlandschaft der Aubinger Lohe. Durch seine präzise räumliche Ausbildung führt der szenische Städtebau durch das Gebiet und setzt an den richtigen Stellen Akzente.
Ausführungsplanung und Bauleitung beim Neubau von 390 Wohneinheiten, Gewerbe und KITA in München-Haidhausen mit Innenhof auf Tiefgarage und gemeinschaftlich genutzten Dachterrassen
Der Urlaubs- und Erholungsort Sankt Peter-Ording erhält eine erweiterte Natur- und Kulturpromenade. Das Freiflächenkonzept entstand in Verbindung mit dem Neubau des Familienhauses und nimmt die Einflüsse der umgebenden Natur in Form und Farben auf.
Neubau eines Schulcampus mit Gymnasium, Real-, Grund- und Förderschule, „Zentraler Mitte“ sowie eines öffentlichen Parks, inkl. städtebaulichem Konzept.
Wo Vorder- und Hinterrhein zusammenfliessen, ergänzt die zweite Hinterrheinbrücke in einem einmaligen Landschaftsraum die denkmalgeschützte Fachwerkbrücke als zweite Spur der Rhätischen Bahn. Mit einer radikalen und doch subtilen landschaftlichen Einpassung wird das Brückenensemble herausgestrichen.
Neubau eines öffentlichen Parks mit Spielbereichen für unterschiedliche Altersgruppen, Radwegeverbindung und Liegewiese
Sanierung und Neugestaltung der zentralen Campusflächen und Tiefgarage
Neuordnung der Sportflächen am TU Campus Garching mit Neuanlage Basketballfeld, Beach-Volleyballplätzen, Boulderanlage und Tischtennis
Umgestaltung der Außenanlagen im Zuge von Sanierung und Neubau der BayWa-Zentrale in München Bogenhausen
Neubau von vier Hochhäusern inklusive KITA, Außenanlagen großteils auf Tiefgarage, Erschließungsstraßen und -wege.
Passage und Außenanlagen am Neubau eines Bürogebäudes mit Tiefgarage
Neugestaltung der Außenanlagen im Zuge der Revitalisierung des denkmalgeschützten Klosterareals
Errichtet wurden die Bungalows für die Sportlerinnen zur Nutzung während der Olympischen Spiele 1972. Seither dienen sie als Studentenunterkunft. Für die notwendige Sanierung des Quartiers entwickelten wir zusammen mit bogevischs buero die Architektur- und Freiraumtypologien auf der Basis des Bestandes neu.
Die Planung für Andermatt Mitte zielt darauf ab, das Potenzial des Ortes zu nutzen und eine vielfältige, leicht zugängliche Mitte zu schaffen. Die Entwicklung berücksichtigt die bestehenden Zentralitäten in Andermatt, darunter der historische Ortskern, den zentralen Bahnhof angrenzendem Chedi und dem neuen Andermatt Reuss-Ressort.
Eine "Schwamm-Oase" für die Hauptstraße in Freilassing fasst inhaltlich die Ziele für die Neugestaltung: bioklimatisch angepasst, mit neuen Erlebnissen für alle Generationen und flexibel gestaltet in Hinblick auf künftige Transformationen.
Der historische Bahnhof wird zu einem attraktiven und zeitgemäßen Ort umgestaltet. Mit gedeckten Wartebereichen, Sitzmöglichkeiten und einer sicheren Verbindung zum CU-Areal entsteht ein ansprechendes und nachhaltiges Umfeld. Der Platz wird übersichtlicher und freundlicher gestaltet, mit einem transparenten Bahnhofsdach, Aussengastronomie und einem Baumhainplatz. Es gibt auch Platz für Fahrräder und eine Buswendeschleife mit Grünflächen. Die grüne Gestaltung trägt zur Verbesserung des Siedlungsklimas bei und fördert die Biodiversität.
Das Konzept zur Neubebauung des historischen Industriestandortes, Rasselstein Areal in Neuwied, zielt ganz bewusst auf eine nachhaltige Strategie im Umgang mit dem Landverbrauch. Ziel ist es, den Naturraum weitest möglich zu erhalten und zu reaktivieren und dies mit der Nahverdichtung und den Bau qualitativ hochwertigen Wohnraums zu vereinen.
Durch die Verlegung des Bahnhofs entsteht in Davos Dorf ein attraktiver Freiraum. Es entstehen qualitätsvolle Freiräume, wie ein großzügiger Bahnhofsvorplatz, ein prächtiger Kurpark und eine einladende Promenade. Die Planung zielt auf eine klimaangepasste Stadtentwicklung ab, mit nachhaltigen Grünflächen, Renaturierung des Flussverlaufs und versickerungsfähigen Flächen zur Aufnahme von Regenwasser. Das Freiraumkonzept hat einen hohen ökologischen Wert und trägt zum Wohlbefinden der Bevölkerung und Besuchenden bei.
Nicht offener Realisierungswettbewerb "Neubau Wohnanlage an der Oberen Pfalzgrafstraße, Erna Angerbach wohnt im Grünen"
Wettbewerbserfolg: Wir freuen uns sehr über einen 3. Preis beim zweistufigen Wettbewerbsverfahren "Masterplan Mainau 2040 mit Palmenhaus" zusammen mit Henning Larsen Architects. Besonderen Glückwunsch an unsere Bearbeiter Regine Keller, Franz Damm, Annika Sailer, Silvia Benedito, Dantong Su, Marcia Rosenheinrich und Laura Stoib.
Ein integraler Entwurf für den Stadtraum zwischen Hauptbahnhof und Central wurde unter dem Motto „grossräumiges Aufräumen“ entwickelt. Der Masterplan 2050 sieht enormen Platzgewinn für Fußgänger, schöne historische Bauten, ein attraktives Velonetz und mehr Wohlgefühl vor. Der Autoverkehr wird reduziert.
Pratteln befindet sich in einer intensiven Transformation. Ein neues Freiraumgerüst wird entwickelt, das den klimatischen Anforderungen, der Erschließung und Verkehrsfunktion entspricht. Zusätzliche öffentliche Freiräume werden in verdichteten Gebieten und unterversorgten Bereichen geschaffen. Durch Massnahmen wie Kaltluftkorridore, Entsiegelund und Begrünung werden Hitzeinseln reduziert und die Verbindung zur Landschaft gestärkt
Das Gesamtvolumen wurde auf mehrere Gebäude verteilt. Einerseits um die Anlage auf einen menschliche Massstab anzupassen, andererseits fügt sich der Gebäudekomplex besser in die bestehenden Gebäudestrukturen ein.
Im Zuge des Masterplans für das Zentrum Oberwetzikon wurden auf Wunsch des Auftraggebers kurzfristige, niederschwellige, kosten-günstige und schnell umsetzbaren Massnahmen erarbeitet.
Die Bahnhofsstrasse wird gemäß dem Stadtentwicklungskonzept 2016 neu gestaltet. Die Bevölkerung kann sich während der Projektentwicklung über die Partizipationsprozesse einbringen. Der Fokus liegt auf dem Langsamverkehr und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch Platzgestaltung. Eine hochwertige Strassenraumgestaltung wird angestrebt. Ergänzende Baumpflanzungen unterstützen den Quartiercharakter und verbessern das Stadtklima.
Der Bahnhofplatz in Domat Ems soll funktional und gestalterisch modernisiert werden. Der Bereich wird von der Gassa Surò bis zur Gassa Sutò aufgespannt und umfasst die Plazza Staziun, Via Rezia und Plaz Resga.
Lebensader von Stein am Rhein war seit jeher die Schifflände. Wo früher Transportschiffe anlegten, sind es heute Kursschiffe mit Touristengruppen. Den Bedürfnissen folgend, wandelte sich der Ort periodisch.
Der Prime Tower am Verkehrsknotenpunkt Hardbrücke in Zürich West ist bis heute der sichtbarste Zeuge für die Transformation des Maag-Areals vom Industriestandort zu einem gemischt genutzten Quartier.
Der offene, dem Bahnhof vorgelagerte Platz, wird zum Treffpunkt und Drehscheibe im Stadtzentrum. Hier laufen wichtige Verkehrsströme zusammen. Durch Struktur und Klarheit wird Übersicht und Sicherheit geschaffen.
Die neue Gartenstadt in Beelitz Heilstätten wird in einer außergewöhnlichen Kombination Ein- und Mehrfamilienhäuser mit imposanten denkmalgeschützten Gebäuden, kompakten Waldbestand mit Ruhe- und Spielangeboten und einer neu geplanten verkehrsarmen Infrastruktur verbinden. Ein multifunktionaler Marktplatz und der neue See mit Promenade werden die lokale Identität zusätzlich befördern.
Um das eindrucksvolle Baudenkmal entstehen hochwertige Freiflächen, die neben ihrem hohen Maß an erforderlicher und variabler Funktionalität im Besonderen eine über das gesamte Quartier verbindende Entwurfssprache mit denkmalgerechten parkartigen Außenanlagen realisiert.
Die neue walddurchzogene Wohnsiedlung in der Triftstrasse in Berlin-Pankow zeichnet sich durch die Besonderheit der gelebten Gemeinschaft und der kinderfreundlichen und verkehrsarmen Konzeption aus. Zusätzlich wird der Anspruch einer optimalen Ressourcenschonung durch zentrale Energieversorgung und Regenwassermanagement sowie klimafreundlichen Aspekten durch Dach- und Fassadenbegrünungen, geringstmöglicher Versiegelung oder heimischer Bau- und Vegetationsauswahl umgesetzt.
Die zentrale Lichtung des neuen Quartierparks wird von einem lockeren Baumrahmen eingefasst, der immer wieder Blicke auf die umgebenden Stadträume freigibt. Ein grosszügiger, markanter Eingangsbereich verankert den Park an der Thurgauerstrasse.
Im Zuge der Neustrukturierung des Berliner Tierparks werden geographische Themenschwerpunkte umgesetzt. Gemeinsam mit Zoologen und Zoologinnen entwickeln wir die neue »Himalaya-Gebirgslandschaft« mit ihren charakteristischen Tieren, Landschaften und Lebensräumen.
Der Innenhof im Sulzerareal verweist auf die industrielle Vergangenheit und die Rückeroberung verlassener Flächen. Flexibilität und Ökologie fördern Biodiversität, verbessern das Stadtklima und bilden eine grüne Oase für alle Generationen.
Mit dem neuen Marktplatz in Entlebuch, direkt gegenüber der Dorfkirche, wird der Lebensgemeinschaft des Dorfraumes wieder eine neue öffentliche Mitte zurückgegeben. Wo vorher Autos standen, kann sich heute das dörfliche Leben wieder in seiner ganzen Vielfalt entfalten.
Die vorgeschlagene Gestaltung bekräftigt den Ort als neue Zentralität für die Gemeinde Grand-Saconnex. Am Schnittpunkt zweier Hauptachsen wird der Platz ein neuer Brennpunkt für Grand-Saconnex sein. Diese Zentralität wird durch die Tramlinie und -haltestelle bestätigt und wird zu einem wichtigen Übergangsraum für die Bewohner und Besucher des Quartiers.
Im `Dörfli Wagerenhof` ist der Stellenwert des Freiraums für die Bewohner von grosser Wichtigkeit. Man lebt und arbeitet in den Häusern und Werkstätten, die in einem zusammenhängenden grün geprägten Parkraum eingebettet sind. Der Park leistet einen wesentlichen Beitrag für das Wohlbefinden der Menschen.
Als verbindender Anger wird ein linearer Boulevard in den Freiflächen die Neubauten Schule und Turnhalle mit den bestehenden Schul- und Kitagebäuden gleichermaßen erschließen und beleben. Umliegender Freiraum wird extensiv entwickelt und sämtliches Niederschlagswasser über offene Mulden und Rigolen vor Ort versickert.
Anlässlich der Sanierung der Ufermauern wurden die baufälligen Strukturen zurückgebaut und ein naturnahes Flachufer angelegt, das von der Bevölkerung als Badestrand genutzt werden kann und gleichzeitig vielfältigen Lebensraum für Flora und Fauna bietet.
Mit einem Autobahntunnel in Richtung Kriens soll die Innenstadt Luzerns künftig vom Verkehr entlastet werden. Statt einer reinen Infrastrukturanlage wird die neue Grosshofbrücke am Südportal des Tunnels zu einem multifunktionalen Gebäude mit Autobahn und einem Park auf dem Dach.
Der Neubau der Stadt- und Staatsbibliothek bildet mit dem Bestandsgebäude eine neue zusammenhängende städtebauliche Figur. Ein homogener Belagsteppich aus gut begehbaren Pflaster rahmt den kombinierten Gebäudekörper und bindet die Eingangsfläche des angrenzenden Maria Theresia-Gymnasiums konsequent mit ein.
Für das Jahrhundertprojekt können wir unser Know-How in der Mitarbeit komplexer Aufgaben und grosser Teams einbringen. Wir bearbeiten alle Seitenbereiche auf der Stadtebene welche notwendig sind, dass die Autobahn-Einhausung ins Quartier eingepasst werden kann.
Intensiv begrünte Dachgärten über viele Geschosse und Teilgebäude und ein großzügiger Gartenhof zum Spielen und Verweilen werten diesen organisch geformten Wohnungsbau mitten in der Großstadt zu einer Oase der Ruhe und Erholung auf.
Die verkehrsarmen Freiflächen des gesamten Einsteinquartiers in Nähe des Potsdamer Hauptbahnhofs werden durch ein einheitliches Gestaltungskonzept die verschiedenste Nutzergruppen aus den Gebäuden und auch Besucher der angrenzenden Uferpromenade zusammenführen.
Der SupraFAB-Neubau spiegelt in seiner klaren Architektur die präzise Wissenschaft der ansässigen Biologen, Physiker und Chemiker wieder und der weitläufige und topografisch ausgearbeitete Freiraum versteht sich hierbei als klarer naturnaher Kontrast.
Eine Reise durch die Zeit und die Sinne: Barrierefreies Lernen, Entdecken und Verweilen in einem restaurierten Ertragsgarten und einem geschichtsträchtigen Haus von 1768.
Mit dem Sommerblumen- und Staudengarten haben wir einen Sondergarten des Treptower Parks anhand des vorliegenden Parkpflegewerkes zeitgemäß weiterentwickelt – unter besonderer Beachtung einer nachhaltigen Pflanzenauswahl und einer denkmalgerechten Sanierung der originalen Bauelemente.
Mit einem geeigneten Planungsinstrument soll die qualitätsvolle Freiraumentwicklung des Areals für die nächsten 20 Jahre sichergestellt werden. 12 Themenschwerpunkte werden unter den Aspekten Nutzung, Gestaltung und Ökologie herausgearbeitet und ihre Umsetzung detailliert beschrieben und anhand von Piktogrammen aufgezeigt.
Vorbereitende Untersuchung mit Analyse, Rahmenplanung, Integriertem Handlungs- und Entwicklungskonzept, Bürgerbeteiligung im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt.
Das Stadtraumkonzept schlägt Ziele, Gestaltungsansätze und Nutzungsmöglichkeiten zur Aufwertung der öffentlichen Stadträume in Luzern vor und visualisiert dieses Potential am Beispiel ausgewählter Freiräume.
Mit dem von uns erstellten Grün- und Freiraumkonzept kann die Stadt Rapperswil-Jona ihr bestehendes Freiraumangebot verbessern, ausbauen und bei steigender Einwohnerzahl besser miteinander verbinden.
In einem Studienauftrag auf Präqualifikation hat die Jury unser Projekt aus fünf eingegebenen Arbeiten ausgewählt und zur Umsetzung freigegeben. So entstand für Egg ein neuer Chilbiplatz im Herzen der Gemeinde.
Die neu gestalteten Freiflächen aus Pausenplatz, Eingangsplatz, Parkplatz, Sportbereich, und Kindergarten nutzen das Grundstück durch geschickte Anordnung optimal aus und nehmen Bezug auf die Nutzungsbereiche im neuen Schulhaus.
In direkter Nachbarschaft zum UNESCO Weltkulturerbe `Gartenstadt Falkenberg`, 1913-15 erbaut von Bruno Taut, Freiflächen von Ludwig Lesser, lebt der Geist der Moderne in der Siedlungserweiterung fort. Das Neubaugebiet wird in kleinere Wohnquartiere unterteilt, welche mit dem angrenzenden Park verschmelzen.
Der Kurort Bad Salzungen erhält mit der Neusortierung des Bahnhofareals, dem Ausbau des alten Bahnhofsgebäudes und der Neuplanung des Goethaparks eine neue und attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Zentrum.
Die Wohnbauten haben Holzer Kobler Architekten sanft in den Hang eingebettet. Die Topografie und die vorhandene Vegetation prägen den Aussenraum. Ein Blumenrasen spannt sich als durchgängiger Teppich zwischen dem Waldsaum und den Häusern auf. Die privaten Sitzplätze sind durch höhere Wiesengräser geschützt. Am Waldrand liegt ein Spielplatz.
Mitten im belebten Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg wurde eine Oase des gemeinschaftlichen Wohnens realisiert. Eine großzügige, intensiv bepflanzte Dachfläche nimmt diesen Gedanken auf und erkundet die landschaftsarchitektonischen Potenziale dieser Wohnform.
Mit neuen, repräsentativen Aussenräumen für den Uhrenhersteller Patek Philippe verbessern wir die Lebensqualität der dort arbeitenden Menschen entscheidend. Ein sonniger Platzraum mit einem runden Wasserelement wird von einem «Salon Vert» aus schattenspendenden Bäumen ergänzt.
Am Stadtrand führt in einer Baulücke ein Weg auf einen Sitzplatz. Was als unberührte Natur erscheint, war eine verwilderte Abfallhalde. Mit wenigen Eingriffen machten wir daraus einen Garten. In einer Bücherkiste liegen Gartenbücher, die zum Nachdenken über „Natur“ anregen. «Si vous possédez une bibliothèque et un jardin, vous avez tout ce qu’il vous faut.» Cicero, Epistulae ad familiares IX, 4, à Varro (rédigées entre 63 et 43 av. J.-C)
Mit der Sanierung der Kantonsschule Cleric wurden zusätzliche Schulräume geschaffen. Ein lockerer Hain aus Eichen fasst den Freiraum aus klaren Ankunfts- und Aufenthaltszonen ein. Eine Sitzlandschaft eröffnet den Blick auf den Schulgarten mit den Themengärten.
Die Experimenta in Heilbronn ist mit einem spektakulären Neubau erweitert worden. Eingebettet in eine ruhige, parkartige Landschaft erstreckt sich zwischen dem bestehenden Bau und dem neuen Science Dome ein abwechslungsreicher Platz, von dem Stufen in die Nähe des Wassers führen.
Die neue Bibliothek bildet in Heidenheim einen einzigartigen skulpturalen Stadtbaustein, der von einem hellen Platz- und Straßenraum umspült wird. Pflanzflächen gliedern die langgestreckte Platzfläche, indem sie die Vorsprünge der Gebäudesilhouette aufnehmen.
Als zukünftiges, städtebauliches Scharnier zwischen Biel und Nidau wächst am Ufer des Bielersees ein neues Stück Stadt. Eingebettet zwischen dem Bieler Hafen und dem Zihlkanal im Norden, sowie dem Nidau-Büren-Kanal im Süden reagiert das neue Seequartier auf unterschiedliche stadt - sowie landschaftsräumliche Bedürfnisse.
Eine Stadt in ständiger Transformation. In einem interdisziplinären Workshop wurde ein Gestaltleitfaden für die Kölner Kulturmeile, mit unterschiedlichster Nutzungen in sich überlagernde Zonen , entwickelt.
Raumordnerisches Entwicklungskonzept für 8 Kommunen (Stadt Germering, Landeshauptstadt München, Stadt Starnberg, Gemeinde Gauting, Gemeinde Gräfelfing, Gemeinde Krailling, Gemeinde Neuried, Gemeinde Planegg)
Der Masterplan kombiniert eine Bewertung und Neuordnung der bestehenden Parkqualitäten mit einem Museumsneubau. Der Freiraum avanciert von einer ehemaligen Gartenschau zu einem komplexen Themenpark in Verbindung mit der Messe, der Warnow und dem Museum.
Der Barockbau mit seinen Innenhöfen gilt als einer der Schönsten in Bern. Im 19. und 20. Jahrhundert fanden mehrere Überformungen statt. Aussagekräftige Archivalien zu den Innenhöfen gibt es nur wenige. Wir haben sie stimmungsvoll architektonisch interpretiert.
Der siedlungsorientierte Freiraum schmiegt sich wie die Baukörper an die Topografie der gewachsenen Moräne an und bildet einen fliessenden Übergang zur freien Landschaft. Informell bilden unterschiedlich ausgebildete Zonen Nutzungsbereiche in einer grosszügigen Wiese.
Oben Himmel und unten Stadt! Mit «The Circle» entsteht am Flughafen Zürich ein neues Stück Stadt, das mit dem angrenzenden Erholungsraum des Butzenbüels verschmelzen soll. Stadt und Landschaft treten in einen fruchtbaren räumlichen Dialog.
Auswahlverfahren als Mehrfachbeauftragung
Umgestaltung eines Stadtplatzes unter Beteiligung der Öffentlichkeit
Wohnungbebauung im Münchner Stadtteil Au
Die Platzierung des neuen Schulhauses in das bestehende Ensemble erlaubt die Ausgestaltung eines grosszügigen, südexponierten Schulhofs, der nun von drei Seiten durch Fassaden gerahmt wird. Topografisch ergibt sich ein behutsames Spiel von zwei Niveaus die durch Sitzstufen verbunden sind.
Auf der einstigen Deponie erwacht in den neuen Ein- und Mehrfamilienhäusern und Ihren Freiflächen wieder Leben. Die spezifische Lage lässt uns allseitig anders reagieren und unterschiedliche Freiräume gestalten.
Die unterschiedlichen Atmosphären der beiden Villengärten wurden von uns herausgearbeitet. Der sonnige, extrovertierte Garten besticht durch eine erhöhte Terrasse mit Seeblick. Im schattigen Garten sind intime Sitzplätze in üppige Staudenpflanzungen eingebettet.
Auf dem Areal der ehemaligen Papierfabrik entstanden hochwertige Wohnungen direkt am See. Grossflächige, gartenhafte Stauden- und Gräserpflanzungen nehmen den Bezug zum See auf, bieten Privatheit und lassen trotzdem die Seesicht frei.
Neues Wohn- und Geschäftsgebäude am Englischen Garten
Umnutzung eines Areals für innerstädtische Wohn- und Gewerbenutzung - Der denkmalgeschützte Bestand wurde durch Neubauten ergänzt
Neubau eines archäologischen Themenparks rund um die Vogelherdhöhle auf der Schwäbischen Alb
Freiraumplanerischer offener Wettbewerb mit Realisierungs- und Ideenteil
Die Stadt Opfikon ist verpflichtet, die Gärtnerarbeiten für den Friedhof alle vier Jahre in einem öffentlichen Verfahren neu auszuschreiben. Unser Büro hat die erforderlichen Pläne sowie das Leistungsverzeichnis erarbeitet und die Submission erfolgreich durchgeführt..
Das Neudorf, das einstige Industriequartier von Cham, erhält einen Hain aus Gleditschien. Grosszügige Aufenthaltszonen mit Linden als Orientierungspunkte verleihen dem Neudorf ein übergreifendes Erscheinungsbild.
Umgestaltung des Innenhofes im Zuge der Gesamtsanierung
Neubau eines Institutsgebäudes mit Innenhöfen auf unterschiedlichen Ebenen
Die Promenade mit einer Allee verbindet das Steilufer mit den angrenzenden Stadträumen. Sichtfenster markieren die Querstrassen und leiten in den Stadtkörper. Vor der Altstadt laden Sitzstufen zum Aufenthalt ein. Kiesschüttungen charakterisieren den Gleithang und bieten Flora, Fauna und dem Naturliebenden wertvollen Lebensraum.
Der Natursteinteppich, die alte Linde und der Brunnen bleiben als Teil des Denkmals erhalten. Unnötiges Mobiliar haben wir entfernt. Zur Stärkung der Multifunktionalität haben wir eine Gruppe junger Linden und ein Wasserspiel in den Boden eingelassen.
Im Rahmen des Umbaus von «Coop City» wurde der Bundesplatz im Herzen von Zug mit einfachen Mitteln neugestaltet und aufgewertet. Auf dem Dach des Warenhauses wurde für die neuen Wohnungen ein attraktiver privater Aussenraum geschaffen.
In einem orthogonalen System verweben sich Wege, Funktionen und Grünflächen zu einem geometrisch-abstrakten Bild. Es ist das Ergebnis einer Vermischung von Kunst und Alltag - eine subtile Aufforderung, den konventionellen Sichtweisen auf die Dinge zu misstrauen.
Das Ethnographische Museum erhält auf dem unterirdisch liegenden Ausstellungssaal einen neuen Stadtgarten. Unter einem lockeren Hain aus Blütenbäumen laden Sitzbänke und Rasenflächen zum Spazieren und Ausruhen ein.
Der Park am südlichen Elbe-Arm, als Exzellenz-Projekt der IBA_Hamburg ausgezeichnet, verdankt seine fünfstrahlige Form der ehemals von Bastionen eingefassten Schlossinsel. Baumpflanzungen akzentuieren die Sicht auf das Schlossfragment und stellen den Bezug zum Wasser wieder her.
Über eine Klärung und Stärkung der Raumkanten haben wir den Verkehrsknoten in einen offenen, pulsierenden Platz und einen ruhigen, beschaulichen Parkbereich gegliedert. So wird der Ort auf engstem Raum von ganz unterschiedlichen Qualitäten geprägt.
Konzept und Bauleitplanung für Hochhäuser mit Büro- und Hotelnutzung an der östlichen Stadtzufahrt von München.
90 Eichen als Sinnbild für Ökologie und Dauerhaftigkeit sowie rund 80 weitere vorwiegend einheimische Bäume prägen den Freiraum der im Minergie P-Eco und A-Eco erbauten Siedlung. Unterschiedlichste Aufenthaltsbereiche fördern den Austausch der Generationen.
Der Ersatzneubau des Einfamilienhauses in der Landwirtschaftszone behält seinen landschaftlichen Charakter: Grosse Wiesenflächen, einzelne Grossbäume, drei Säulenpappeln am Zugangstor und eine umgebende Wildobsthecke zur Strasse hin. Verschiedene Aussichtsachsen in die weite Umgebung stärken die einzigartige Aussichtslage. Der hausnahe Bereich ist intensiver und mit klarer Formensprache gestaltet.
Die Sanierung respektiert das Erbe von Ernst Cramer: die prägenden Beläge, Betonpflanzkästen, Mauerbeete und Rasentheater bleiben erhalten, um den alten Baumbestand erstreckt sich eine parkartige Landschaft mit eingeschriebenen „Nutz-Inseln“.
Innerhalb der schutzwürdigen Substanz des Friedhofs werden Grundelemente, wie die markante Allee, wieder verstärkt; die flächigen Grabfelder hingegen neu angeordnet. Sitzplätze mit Zedern laden zur Einkehr ein. Der Ostteil wird mit neuen Bestattungsformen ergänzt.
Der mit dem Schweizer Mobilitätspreis FLUX 2019 ausgezeichnete Bahnhofplatz bildet die am stärksten frequentierte Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs in der Ostschweiz. Gleichzeitig ist der offen gestaltete Platz einer der wichtigsten Stadträume in St.Gallen.
Aus den Potenzialen der Zuger Landschaft haben wir mit einfachen Freiraumtypen einen adressbildenden Aussenraum für das neue Areal entwickelt. Innerhalb der bewegten Topografie entstehen Freiräume zum Spielen für Kinder und zum Ausruhen für Erwachsene.
Im Norden Idsteins entsteht ein neues Wohnquartier, nur wenige Minuten zu Fuß von der Innenstadt mit ihren Fachwerkbauten, dem Hexenturm sowie dem Schloss gelegen. Das Naherholungsgebiet Wörsbachaue grenzt im Osten an das Quartier, im Westen verläuft die Limburger Straße, eine übergeordnete Landesstraße.
Die Ebene wurde einst von Landwirten durch intensive Entwässerungsleitungen nutzbar gemacht. Wir haben den so eingedolten Bach wieder hervorgeholt und identitätsstiftendes Element der Areale naturnah gestaltet.
Zwischen Stadt und See vermittelt ein verkehrsberuhigter Platz, der mit seinem hellen Belag und den hoch aufgeasteten Platanen eine elegante Grosszügigkeit ausstrahlt.
Mit ihrem prächtigen Baumbestand bilden die Freiflächen des Bundesarchivs eine willkommene Oase im orthogonalen Muster der Blockrandbebauung. Die zentrale Achse wird mit einem Wasserbecken akzentuiert.
Neubau Dreifachsporthalle mit allgemeinen Unterrichtsräumen, Kinder- und Jugendhaus und Bolzplatz
Vision für eine gebaute Utopie - Die Neue Mitte Neuperlachs greift bewusst den Idealismus der 70er Jahre auf. Die Stadtkrone, der Platz und die Stadtlandschaft sind zusammen die Vision für das Zentrum eines Stadtteils, der selbst eine gebaute Utopie ist.
Die winkelförmig angeordneten Gebäude am Hauptsitz der 4B Fenster & Fassaden bilden zusammen mit der Einfahrt einen Vorplatz, der mit einem grossen Wasserbecken im Schatten von Bäumen zum Aufenthalt und Schauen einlädt.
Horb verbindet! Ein buntes Stoffband bildet das Rückgrat des Grünprojektes und bewegt sich in sanftem Bogen entlang der Neckaraue. Es dreht und windet sich in alle Richtungen und ermöglicht damit unterschiedliche Erlebnisräume für das Schauprojekt.
Der Hausgarten am Fusse der Mythen empfängt mit Rosen- und Seerosen-Terrassen, die über zwei Stockwerke zum Eingang und weiter durch einen Kräutergarten zum Wohngarten leiten. Durch eine Obstwiese führt ein Rasenweg weiter zu einer hoch über dem Garten gelegenen Aussichtsbank.
Das wertvolle Gartendenkmal «Elfenau» wird über eine behutsame Sanierung und veränderte Pflege aufgewertet. Durch das Öffnen zugewachsener Sichtbezüge, die kulissenartige Bestockung der Wiesen und die Sanierung der Brunnen machen wir die Ideen des Landschaftsgartens wieder erlebbar.
Die ehemalige Industrieanlage hat einen grossartigen Naturpark mit Weihern hinterlassen. An der eingestreuten neuen Wohnbebauung haben wir drei Aussenräume realisiert, indem wir den Bestand mit Blumenwiesen und Bäumen sowie mit Spiel- und Aufenthaltsbereichen ergänzen.
Das neue, direkt im Zentrum von Birmensdorf gelegene Alterszentrum fügt sich durch seine Dimensionierung und den umlaufenden Grünflächen harmonisch in das Ortsgefüge ein. Der Garten wird geprägt durch Stauden-, Rasen- und Aufenthaltsflächen.
Ein lockerer Hain aus hoch auf geasteten Stämmen verleiht dem Platz ein grosszügiges Gefühl von Offenheit, Weite und Zusammengehörigkeit. Der dominante Verkehr wird durch die Bäume, die eine lichte Halle bilden, gemildert.
Vor dem „Haus zum Brunnen“ liegt ein Rasenkissen mit Goldregen in der Sonne. Im zentralen Eingangshof steht ein neuer Brunnen. Stufen führen zum Schattengarten hinter dem Haus mit mehrstämmigen Eiben und Perückensträuchern.
Geschwungene Terrassen überwinden den markanten Höhenunterschied zwischen Rhein und dem Novartis Campus. Die aus der Strömung entwickelte Formensprache der Mauern und Wege schafft eine Uferpromenade der besonderen Art.
Der Privatgarten wird von Gräser- und Staudenpflanzungen eingefasst. Im Zentrum liegt ein Pool mit Sitz- und Grillplätzen am benachbarten Seerosenbecken. In den Rasen setzen wir einen hoch aufgeasteten Tulpenbaum. Drei niedrige Eibenkissen setzen Ruhepunkte.
Hinkelsteine prägen die öffentliche Parkanlage seit der Neugestaltung und geben der Anlage ein identitätsstiftendes Alleinstellungsmerkmal in der Münchner Parklandschaft.
Der vorhandene Baumbestand und die Topografie liefern den Rahmen und die Schlüsselelemente der zukünftigen Parkanlage in der Stadterweiterung von Tripolis. Kiefernwald, ein neuer See und Lichtungen, die sich vom kühlen Schatten des Waldes abheben, ermöglichen alle Aktivitäten, die ein lebendiger Stadtpark braucht.
Die SS-Schießstätte in Hebertshausen ist ein Ort der Opfer und der Täter. Unweit des KZ Dachau gelegen wurde der SS-Schießübungsplatz ab 1941 zum Todesort für über 4.000 russische Kriegsgefangene. Die Identifizierung der Opfer hat bis heute nicht vollends stattgefunden, die ehemalige Schießstätte ist für die Hinterbliebenen oft der einzige Ort, ihrer Toten zu gedenken.
Das kleine Rasenstück vor dem Globus wird zum symbolischen Ruhekissen inmitten der geschäftigen Welt von Zürichs Bahnhofstrasse.
Durch ein übergeordnetes Baum- und Ausstattungskonzept wurden die unterschiedlichen Strassen- und Platzräume im Zentrum von Neuhausen aufgewertet und verkehrsberuhigt. Mit drei unterschiedlichen Brunnen wird das Thema Wasser inszeniert.
Ein lockerer »Baumschleier« verankert den Rudolf-Bednar-Park im neuen Stadtquartier und nimmt unter seinem Dach verschiedene Angebote auf - von der Skateranlage bis zum ruhigen Quartiersgarten. Farbige Spielstelen erinnern an die einst mit Schilf bestandene Donau-Aue.
Die Pflegepläne aller Freianlagen der Stadt Winterthur sind im Geoinformationssystem GIS hinterlegt. Wir haben überprüft, ob die Flächenqualitäten durch Pflegeanpassungen verbessert werden können. Die Potenziale wurden für die laufende Pflege aufgezeigt und visualisiert.
Im dicht bebauten Schöneberg wird eine Tankstelle aus den 1950er Jahren zum privaten Rückzugsort. Der den Garten einfassende Bambus, aber auch die Kiefern und Zierkirschen schützen vor neugierigen Blicken. Mit Blütenstauden und einem Wasserbecken setzen wir Akzente in allen Jahreszeiten.
Der ehemalige Adelssitz mit landwirtschaftlich genutzten Wiesen, Weiden, Reben und Wald wurde 1871 in einen Landschaftsgarten transformiert und wird seither vorbildlich gepflegt. Seit 2005 begleiten wir die Eigentümer auf der Grundlage unseres Parkpflegewerkes.
Genossenschaftlicher Wohnungsbau mit differenziertem Freiraumangebot. Baumhof für Ruhe, Erschließungshof mit gemeinschaftlichen und privaten Bereichen dessen Rundungen die Eingänge markieren. Spielhof für Kleinkinderspiel. Abgerundet wird das Angebot durch gemeinschaftlichen Dachterrassen.
Im Zuge der Erneuerung des Pflegezentrums haben wir den bestehenden parkartigen Garten an die aktuellen Bedürfnisse angepasst und aufgewertet. Ein abwechslungsreicher Rundweg verbindet die Sitzplätze im Schatten vorhandener oder neu geschaffener Baumhaine.
Gestaltung der Außenanlagen eines neu gebauten Kontrollzentrums des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- & Raumfahrt)
In einer Obstwiese liegt das Wohnhaus fest eingebunden zwischen Platanen und Eichen. Ein Rasenweg führt zum Blumengarten mit einem Eibenlabyrinth. Hier dominieren Birken. Die prächtige Sicht auf den Zugersee mit seinen wechselnden Stimmungen bleibt erhalten.
Die neue Mitte von Bassersdorf in Form eines grosszügig urbanen Platzes wurde als erstes Puzzlestück der Zentrumsplanung umgesetzt, gefolgt vom Gleisweg auf der alten Bahntrasse. Zum Abschluss wird noch der Stadtpark die neuen Freiräume von Bassersdorf komplettieren.
Im Rahmen eines kooperativen Planungsverfahrens haben wir aus einem Parkplatz einen offenen, grosszügigen Platz für alle geschaffen. Im Schatten der Kastanien laden Sitzbänke dazu ein, das Treiben rund um das neue Wasserbecken zu beobachten.
Die Beatline ist der Rhythmus des Ortes. Der Freiraum-Entwurf für das Grundstück Sohnckestraße reagiert auf den beeindruckenden alten Buchenbestand und die neue Taktung des Barcodehauses.
Die Strategie unseres Entwurfs thematisiert den andauernden Umbruchprozess im Planungsgebiet. Der rote Betonbelag zwischen den Gleisen bildet als Fuss- und Radweg das Rückgrat des Industriequartiers. Gleichzeitig setzen wir mit der markanten Fussgängerbrücke ein neues Zeichen.
Ein neues Zuhause für 545 Studenten. Die Felsennelke „Petrorhagia saxifraga“, die im Mittelalter zur Herstellung von farbigen Buchmalereien diente und auf der Panzerwiese als seltene Heidepflanze noch vertreten ist, ist nicht nur Namensgeber der Straße sondern auch Ausgangspunkt für das Farbkonzept der Wohnanlage.
Hinter dem Kloster Wettingen, zwischen alten und neuen Mauern, unterhalb der von Blätterrauschen und Vogelgezwitscher übertönten Autobahn, eröffnet sich eine ruhige, beschauliche Welt am Wasser der Limmat.
Die heterogenen öffentlichen Zentrumsgebäude werden durch Hecken formal zwar gefasst, aber jeder Aussenraum wird eigenständig ausgeprägt. Einheit und Vielfalt stehen im Einklang.
Unterschiedliche Nutzungen treffen auf engem Raum zusammen: repräsentative Zonen wechseln sich mit Aufenthalt- und Rückzugszonen die wir in klarer Strukturen zwischen den Bauten und aufgelöst um die Bauten umgesetzt haben.
Wir haben den Platz als Einheit mit dem Kurfürstendamm entwickelt und aufgrund der immer stärkeren Nutzung mit einer zusätzlichen Attraktion in Form der Sitzskulptur P A U S E ergänzt.
Der mit hoch aufgeasteten Ahornarten bepflanzte Boulevard bildet das Rückgrat des neuen Stadtteils von Opfikon. Quer dazu liegen die Erschliessungsstrassen sowie die Grünkorridore mit den «Bachläufen», die das Dachwasser der angrenzenden Gebäude aufnehmen.
Der 18-stöckige Neubau der Fachhochschule befindet sich direkt am St.Galler Bahnhof. Der Dachgarten auf dem 5.Obergeschoss ist der einzige grüne Aussenraum für Studierende und Mitarbeitende. Die Gestaltung leitet sich aus der umliegenden Hügellandschaft mit seinen Wälder, Wiesen und Streusiedlungen ab.
Der Schulbau akzentuiert den Übergang zu den Wiesen. Seine Aussenräume bieten vielfältige Spiel- und Aufenthaltsorte.
Mittels eines Masterplanes für die Umgebung haben wir die Langfristperspektive in Form einer Vision im Uni-Zentrum festgehalten. Teile hiervon sind unterdessen umgesetzt, andere werden bei Bedarf angegangen.
In Zürich-West ist statt entmischter, steriler Monokultur ein verträgliches Miteinander von Wohnen und Gewerbe mit hoher Lebensqualität angesagt. Aus den einst eingezäunten Industriearealen entsteht ein durchlässiges Quartier. «Puls 5» steht beispielhaft für diesen Wandel.
Der Dienstleistungsauftrag für die Pflege der rund 35 Gärten der Universität Zürich wird alle vier Jahre öffentlich ausgeschrieben und an geeignete externe Gartenbaufirmen vergeben. Unser Büro betreut die Submission sowie die jährliche Qualitätssicherung.
Mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und Platanen als Promenadenbäume. Das auskragende Bauwerk der Donaupromenade ermöglicht eine neue Annäherung zum Fluss.
Unser Entwurf gibt dem mehrmals umgestalteten Gartendenkmal seine ursprünglichen Proportionen zurück. Unter Erhalt der alten Bäume wurden die Wechselflor-Beete neu interpretiert. Anstelle der Orangerie trennt eine Eibenlaube das Parterre von den «Graben-Gärten».
Der prächtige terrassierte Barockgarten wurde nach Jahren der Vernachlässigung grundlegend saniert. Mauern, Wege und die gesamte Bepflanzung wurden erneuert. Gemüse und Blumen werden jedes Jahr von Nachbarn, einer Schulklasse und von der Bundesgärtnerei gepflanzt und gepflegt.
Das Spiel mit der Topographie hebt die Privatgärten auf ein weniger einsehbares Niveau an. In den Spielwäldern gestatten abgesenkte Bereiche den Rückzug in die Natur inmitten der dichten Bebauung.
Seit den 1960er Jahren wurde der Blumengarten für die Sommergastronomie genutzt. Anlässlich der EXPO 2000 wurde er seiner ursprünglichen Bestimmung zurückgegeben. Unser Entwurf respektiert die originale Gliederung in drei Bereiche und interpretiert sie in neuartiger Weise.
Der kleine Jugendstilgarten wurde in den 1950er und 1980er Jahren um­gestaltet. Nur wenige Koni­feren blieben erhalten. Sie geben der Nord­seite Rückhalt und Distanz zu den Nachbargärten und im Sommer verleihen sie der Partie Schatten.
Der ehemals barocke Garten wurde mehrfach umgestaltet. Eine Bebauung zerstörte den Obsthain, der Ziergarten blieb als Fläche erhalten. Alte Gartenhorizonte konnten mit archäologischen Grabungen nachgewiesen werden, ergaben aber keine in sich schlüssige Gestaltungsgrundlage.
Die Stadthausanlage, der Bürkliplatz und die Bürkliterrasse liegen axial vor der Nationalbank. Sie bilden das Scharnier zwischen See und Limmat. Die Platzfolge entstand 1887 nach einer Seeaufschüttung als zentraler Teil der Quaianlagen.
Die einstige Lehmgrube diente als Deponie und wurde schliesslich unter Naturschutz gestellt. Das Oberflächenwasser darf nicht versickern. Mit grossen Wasserbecken schaffen wir vielfältige Lebensräume, die - der Künstlichkeit des Ortes angemessen - artifiziell gestaltet sind.
Die zum Abbruch vorgesehene Villa konnte die Stadt in den 1980er Jahren retten. Im verwunschenen Garten haben wir einige verloren gegangene Elemente wiederhergestellt. Das «Auge» im rekonstruierten Rasenrondell bindet die unterirdisch liegende Bibliothek in die Gesamtanlage ein.
Die Quaianlagen am unteren Seebecken sind eine bedeutende Sehenswürdigkeit Zürichs und wurden 1887 auf einer Seeaufschüttung eingeweiht. Wir haben einen wesentlichen Teil der beeindruckenden Perlenkette aus unterschiedlichen Platz- und Parkbereichen fein auf die intensiven Nutzungen abgestimmt.
Der Garten von 1760 am Palais Rechberg gilt als einer der prächtigsten Barockgärten von Zürich. Wesentliche Elemente sind im Original erhalten geblieben und wurden saniert. Einzelne zeitgenössische Blumenbeete zeigen, dass unsere Gartenkultur nach wie vor lebendig ist.
Der klassische Landschaftspark hat seit über 130 Jahren nichts an seiner Attraktivität verloren. Wir haben ihn den letzten 30 Jahren einige Bereiche saniert, so dass er auch in den kommenden Jahrzehnten ein lebendiger Teil von Zürich bleibt.
Im Herzen von Genf, am Zusammenfluss von Arve und Rhone, wird ein neuer Park entstehen, der gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entworfen, geplant wurde. Er soll auch mit den Einwohnern gebaut werden. Ein Stück öffentlicher Raum in prominenter stadtlandschaftlicher Lage wird die Stadtbevölkerung in Zukunft willkommen heissen.
Die Verlegung der Parkplätze unter den Boden ermöglichte uns, für die Klinik und Gemeinde mitten im Zentrum von Cham eine kleine und höchst ökologische Parklandschaft zu erschaffen.
Schloss Gottorf beherbergt als Hauptsitz der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sowie das Archäologische Landesmuseum. Es bildet mit der umliegenden Schlossinsel und dem nahen Barockgarten ein landschaftlich geprägtes kulturelles Zentrum mit überregionaler Ausstrahlungskraft in Schleswig an der Schlei.
Für die Berliner Landschaftsarchitektin Gabriele G. Kiefer haben wir Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauleitung des Opfikerparks im Stadtteil Glattpark übernommen und nach je 18 Monaten Planungs- und Bauzeit im Dezember 2006 der Stadt Opfikon übergeben.
Der Altonaer Volkspark soll im Bewusstsein der Hamburger Bevölkerung wieder eine größere Rolle spielen und wird mit gezielten Maßnahmen aufgewertet. Unser Masterplan verbessert mit attraktiven Eingängen die Zugänglichkeit des Parks und seine Integration in den Stadtraum.
Die Lebenszykluskosten werden im Planungsprozess immer noch zu wenig thematisiert Während sie beim Hochbau kaum ins Gewicht fallen, sind sie bei Grünflächen schnell höher als die Erstellungskosten. Green-Cycle bietet dafür eine einfache Berechnungsgrundlage.
Freiräume spielen bei der klimaangepassten Siedlungsentwicklung eine entscheidende Rolle. Für die Agglomeration Obersee, 17 Gemeinden in drei Kantonen, entwickelten wir Grundlagen und Handlungsvorschläge zur Förderung eines gemässigten Siedlungsklimas.
Ein traditionelles Unternehmen erfindet sich am über 100-jährigen Berliner Standort neu. Auf dem neuen Campus übernimmt der Freiraum als landschaftliches und identitätsstiftendes Bindeglied zwischen heterogenen Gebäuden und Umgebung eine besondere Verantwortung.
Die reichhaltigen Potenziale des Botanischen Gartens werden weiter ausgeschöpft. Ein neues Besucherzentrum, der überarbeitete Italienische Garten, sanierte Wegesysteme sowie neue Nutzpflanzen- und Schmuckgärten machen die Gartenanlagen wesentlich attraktiver.
Nach umfassenden Sanierungs- und Ausbauarbeiten der Wohnanlagen am Asternplatz haben wir die Vorgartenbereiche und die beiden großzügigen Innenhöfe zu zeitgemäßen und attraktiven Freiräumen entwickelt.
Im Rahmen der IBA Basel 2020 und des Label-Projekts «3-Land – Drei Städte, eine Zukunft» haben wir ein länderübergreifendes Naturschutz- und Freiraumkonzept für die urban und industriell geprägten Landschaftsräume.des Dreiländerecks entwickelt.
Der Ausbau der Bahninfrastruktur in Liestal führt zu einer Verbreitung des Gleiskörpers. Auf einer Länge von rund vier Kilometern entstehen beidseits der Bahntrasse neue Plätze, Grünflächen und ökologische Ausgleichsflächen.
Die von Schleichverkehr und parkenden Fahrzeugen belasteten Quartierstrassen im bahnhofsnahen Westquartier von Wil werden mit Bäumen und Grünflächen verkehrsberuhigt und gewinnen dadurch an Aufenthaltsqualität. In zwei Teilbereichen wurden die Massnahmen bereits erfolgreich umgesetzt.
Mit der Umgestaltung des Bahnhofareals überwindet die Stadt Wittstock/Dosse ein langjähriges Vakuum auf einer ihrer bedeutendsten Freiflächen. Es entsteht ein repräsentativer Bahnhofsvorplatz, der Aufenthaltsqualitäten schafft und den Verkehr im Bahnhofsumfeld ordnet.
Nach dem Wegfall des Vordaches bietet sich die historisch einmalige Chance, ein modernes Stadtentrée für den Bahnhofplatz von Fribourg zu schaffen. Im Rahmen unserer Neugestaltung erhält der Jo-Siffert-Brunnen von Jean Tinguely einen würdigen Rahmen.
Die Freiflächen in den beiden neuen Wohnanlagen folgen einer pragmatischen Konsequenz und Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten. Sowohl in den halböffentlichen als auch privaten Flächen entstehen qualitätsvolle Räume, die nachbarschaftliche Bindungen stärken und Erholung ermöglichen.
Die denkmalgeschützte Freianlage von Ernst Cramer wurde stufenweise saniert und an die neuen Bedürfnisse angepasst. Trotz der vielen Restriktionen haben wir kreative Lösungen gefunden, die sowohl die Nutzungsvielfalt als auch die Biodiversität des Areals erhöhen.
Ein umlaufender Grünraum bindet das neue Kantonsspital von Baden in die vorhandenen landschaftlichen Strukturen ein. Im Westen entsteht in Ergänzung zum bestehenden Südpark ein neuer Spitalgarten.
Lifestyle – Work – Sport … das sind die drei Themen, die omnipräsent den Campus dominieren. Kommunikation zwischen den Mitarbeitern ist in allen Bereichen hoch geschrieben. Sie wird gefördert durch breite Wegen, grosszügige Sitzplätze, entlang Sportstrecken oder einfach auf beiläufigen Sitzstufen und in Pavillons. Die Atmosphäre wechselt von urbanen ‚Hotspots‘ zu elegischen Parkstimmungen.
Mit Ferrari architectes und von Gerkan, Marg und Partner Architekten bauen wir die Erweiterung des Kinderspital. Das Hauptelement ist eine grosszügige Terrasse, von der aus sich eine grossartige Sicht über die Stadt bis zum See eröffnet.
Der Fluss Argen fliesst durch die malerische Stadt. Der parallel verlaufende Industriekanal verbindet den mittelalterlichen Kern mit dem ehemaligen ERBA-Gelände: zwei unterschiedliche Welten mit ihren je eigenen Qualitäten werden behutsam in einen landschaftsräumlichen und funktionalen Dialog gestellt.
Die neue, 300m lange Energiezentrale ankert, einem Frachtschiff gleich, im Bremgartenwald. Der Wald zur Bremgartenstrasse hin wurde auf ca. 8m aufgeastet, gerodete Flächen wieder aufgeforstet. Ein Spazierweg führt durch den Wald. Eine Mulde nimmt das Regenwasser der Dachflächen und der Strasse zur Versickerung auf. Die drei Innenhöfe verfolgen eine Sukzession vom steinigen Hof zum Vegetationshof. Der Eingangsplatz und die Parkplätze nehmen das Bild des Waldes auf.
Mit der Erweiterung der Architekten Barkow Leibinger bekommt Berlin sein höchstes Gebäude. Zum Wasser führen grosszügig angelegte Treppen, unter locker gepflanzten Bäumen lässt es sich gut Ausruhen nach einem intensiven Tag in der Stadt!
Während des gesamten Badeerlebnisses im Rapperswiler Lido lässt sich die spektakuläre Aussicht auf See und Berge geniessen - von den neuen Sitzstufen an den Wasserbecken, vom Restaurant und vom Vorplatz – unterstützt von grosszügigen Öffnungen im Gebäude.
Auf ehemaligen Gleisanlagen ist ein neuer Stadtpark entstanden: Ein Hain aus Blütenbäumen umschließt die zentrale, offene Wiesenlichtung und integriert wie selbstverständlich Spielplätze, Mietergärten und ein Sonnendeck mit Café.
Dem Industrieareal durch ein übergeordnetes Umgebungskonzept einen eigenen Charakter zu verleihen und es sanft in die Landschaft einzubinden braucht Ausdauer. Ein erster Schritt konnten wir mit der Umgebung des neuen Innovationscenters umsetzen.
Den baumbestandenen Stadtplatz führt die Brücke skulptural auf zwei Ebenen über den Saigon-River weiter. Der Crescent Park bietet intime Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten mit Sitzstufen zum Fluss hin.
Als identitätsstiftendes Element verbindet ein Krokusrasen das bestehende Hochhaus mit dem Neubau von Egli Rohr Architekten. Am Rand der Wiese bereichern diverse Spiel- und Aufenthaltsangebote die neu geschaffenen Freiräume.
Am Stadtrand von Adliswil entstand zu Füssen des Üetlibergs ein neues Quartier – mit einem zentralen Park als Bindeglied zwischen der wachsenden Stadt und ihrer ländlichen Umgebung.
Für das Benediktinerkloster Engelberg haben wir den Kirchenvorplatz und den Innenhof wieder schlichter gestaltet als wohltuende Ergänzung zur malerisch erhabenen Alpenlandschaft.
Durch die Verdichtung im ETH-Zentrumsgebiet müssen neue Lösungen für Freiräume geschaffen werden. Für den Neubau LEE haben wir diese in Form von Dachgärten mit südländischen Flair umgesetzt.
Die vier Wohngebäude liegen an einem zentralen Platz. Der rote Brunnen ist Anziehungs- und Treffpunkt. Einige Eichen, kleine Spielplätze und grosse Rasenflächen schaffen Aufenthaltsflächen zwischen den Gebäuden und zum nahen Wald.
Von der naturnahen Aussenwelt überrascht der Gegensatz zum Wohnhof mit seinen geometrischen Rasenböschungen, Rampen und Stufen.
Die Wohnhäuser liegen in einer parkartigen Wiese am Übergang zur offenen Kulturlandschaft. Die Durchsichten in die Landschaft werden akzentuiert, die Böschung als Spiel- und Sitzelement genutzt.
Die Öffnung des Holderbachs erfolgte auf Grund gesetzlicher Vorgaben sowie aus gestalterischen und ölkologischen Gründen. Um eine möglichst naturnahe Entwicklung des Bachs zu gewährleisten, sind Pfl egemassnahmen nach ökologischen Grundsätzen durchzuführen.
Die Lage an der Stadt-Peripherie wird durch einen markanten Massstabsprung geprägt. Das vorhandene Konglomerat aus Einfamilienhäusern wird zur Landschaft mit zwei längsgezogenen abgewinkelten Bauten abgeschlossen. Das Naturhafte fliesst zwischen der Siedlung hindurch.
Ein Zauberwald umschliesst die neuen Gebäude und vermittelt zur den sehr heterogenen Nachbarschaftsgebäuden. Einheitliches Erscheinungsbild und verschiedenartiger Inhalt sind das Gemeinsame von Architektur und Aussenraum.
Baumreihen und niedere Hecke fassen das Schulgelände. Der Aussenraum ist funktional, übersichtlich und weitläufig gestaltet. Er gliedert sich in eine städtisch geprägte Eingangszone mit Asphalt- und Kunststoffbelägen und in eine weiche Rasenfläche, verbunden durch Baumgruppen.
Die Aussenräume der beiden parallel verlaufenden Bauten haben wir entlang der Hardturmstrasse mit einer Platanenreihe, die interne Wohnstrasse mit quergestellten Wasserpflanzenbecken und den Uferweg entlang der Limmat mit einer ortstypischen Pappelreihe strukturiert.